| WAZ: Ökonom Ottmar Edenhofer: Neues Klimaabkommen erst in zehn Jahren - Reform des Weltklimarates IPCC gefordert |
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| Mittwoch, den 10. März 2010 um 19:45 Uhr | |||
![]() Essen (ots) - Der Chefökonom des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Ottmar Edenhofer, sieht einen neuen Klimavertrag in weite Ferne gerückt: "Ich befürchte, dass es uns erst in zehn Jahren gelingen wird, ein umfassendes globales Abkommen zu verabschieden", sagte er den Zeitungen WAZ-Mediengruppe (Donnerstagausgaben) Es gebe noch zu viele Hürden für weltweite Kooperationen. "Je wahrscheinlicher ihr Zustandekommen ist, desto größer ist der Anreiz für einzelne Staaten, abzuwarten und später als Trittbrettfahrer von den Investitionen anderer zu profitieren." Edenhofer forderte eine grundlegende Reform des Weltklimarates IPCC, der wegen falscher Prognosen seit Wochen in der Kritik steht. Das Verfahren zur Prüfung der Forscherberichte soll effizienter werden: "Bei der Auswahl der Autoren müssen Expertise und Qualität an erster Stelle stehen - nicht regionaler Proporz." Edenhofer ist einer der Vorsitzenden des IPCC. Er leitet den Forschungsbereich 3, der Lösungen für das Klimaproblem aufzeigen soll. Rücktrittsforderungen gegen IPCC-Chef Rajendra Pachauri hält Edenhofer für überzogen: "Auf der Basis der bis jetzt bekannten Fehler wäre ein Rücktritt nicht gerechtfertigt. Das würde überhaupt nichts bewegen. Die Öffentlichkeit hätte lediglich ihr symbolisches Opfer." Die Fehler im IPCC-Bericht seien "dumm und peinlich" gewesen. Sie hätten jedoch Klimaskeptiker in keiner Weise bestätigt.
Originaltext: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/55903 Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_55903.rss2 Pressekontakt: Westdeutsche Allgemeine Zeitung Zentralredaktion Telefon: 0201 / 804-6528 Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
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| Rheinische Post: Schlanker Staat |
![]() Düsseldorf (ots) - Die Opposition sieht einen krassen Widerspruch darin, dass Ministerpräsident Jürgen Rüttgers einerseits das Berufsbeamtentum lobt, andererseits aber einen Stellenabbau im Landesdienst für die nächste Legislaturperiode ankündigt. Das sei "scheinheilig", behauptet die SPD und verspricht das Blaue vom Himmel. |
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