| WAZ: Fehlersuche bei Klinikrechnungen - Kontrolle ist besser - Leitartikel von Sigrid Krause |
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| Dienstag, den 09. März 2010 um 21:05 Uhr | |||
![]() Essen (ots) - Zu viel Bürokratie, zu wenig Zeit für die Patienten: Diese Klage führen auch Mediziner in den Kliniken. Sie fordern, in Zeiten des Ärztemangels einen ausufernden Bürokratismus zu stoppen. Der Bundesgesundheitsminister ist an ihrer Seite. Er würde die Ärzte gern von lästigem Papierkram entlasten, zum Beispiel von Stellungnahmen zu fehlerhaften Klinik-Rechnungen. Die Krankenkassen verweisen aber zu Recht darauf, dass der Abgleich notwendig ist; eine Milliarde Euro Rückzahlungen pro Jahr geben ihnen recht. Die Fallpauschalen haben die Abrechnungspraxis nicht erleichtert, mehrere tausend Codes müssen in der Klinik (richtig) eingetragen werden. Der elektronische Abgleich filtert Fälle heraus, in denen etwa Krankheit, Aufenthaltsdauer und Behandlung nicht zusammen passen. Solche Fehler können ein Irrtum oder Vertipper bei der Eingabe sein. Überhöhte Beträge könnten aber auch mit Absicht berechnet sein - schwarze Schafe in der Ärzteschaft gab und gibt es bis heute. Diese zu ermitteln, ist nicht Aufgabe der Krankenkassen. Aber sie sind verantwortlich dafür, dass die Beiträge ihrer Mitglieder sachgerecht verwendet werden. Daher gilt auch hier: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.
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| Der Tagesspiegel: Fraktionschef Fritz Kuhn: Fehler bei HRE-Rettung kosten Steuerzahler mehrere hundert Milliarden Euro |
21. August 2009 Berlin (ots) - Berlin - Die Grünen haben der großen Koalition vorgeworfen, die deutschen Steuerzahler bei der Rettungsaktion für die marode Bank Hypo Real Estate (HRE) schwer geschädigt zu haben. "Finanzminister Peer Steinbrück und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben im September letzten Jahres kategorisch die Verstaatlichung der HRE und anderer Banken ausgeschlossen. Das war der größte Fehler, den die Regierung in der Krise gemacht hat", sagte Grünen-Fraktionschef Fritz Kuhn dem Berliner "Tagesspiegel" (Samstag-Ausgabe). Der Fehler werde den Steuerzahler "hunderte von Milliarden Euro kosten, zu Lasten künftiger Generationen und zu Lasten so dringender Investitionen in unser Bildungssystem". |
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